
Michael Kraft
自2019年起成為認證培訓師
會說英語和德語
Current Country: Germany
原產國:德國

1960 年出生於德國巴伐利亞州南部阿默湖畔的瓦爾塔韋爾(即「阿默湖畔稍等片刻」)。.
課餘時間在希臘古埃伊納遺址從事自由業考古發掘工作。曾在為多重身心障礙兒童設立的學校擔任社區服務志工。學過古典考古學和古典語文學。曾在 格拉夫·博特默體操學校 。擁有一家天然食品和建築生物學專賣店,自營經營。擔任生態和社會項目的顧問和開發商。自2005年起,主要與蘇珊娜·克拉夫特合作,從事殯葬業。
自2005年起擔任非暴力溝通培訓師。.
有時我會尋找一個合適的詞來表達我對「非暴力溝通」(NVC)的理解:它是…是的,它到底是什麼?
一種內在的、合乎道德的態度,一種有效的方法,一條通往自我認知的道路,一種自由、誠實、充滿激情和真誠的對話形式,一場社會革命,一個奇蹟……在最好的情況下,它是生活的各個方面的一部分。.
2004 年,它成為了我生活的一部分,直到今天,我仍然非常感激它所揭示和隱藏的寶藏,感激它在空間和時間上的廣闊——以及它深入人心的深度。.
對我而言,這也是一條不斷變化的道路,有時是狹窄的山路,有時又是寬闊的大道。在崎嶇不平的狹窄山路上,真誠的自我關懷是忠實可靠的伙伴;而在寬闊的大道上,對同行者和迎面而來的朝聖者的同理心則是“自由對話”的寶貴橋樑。
突然間,「非暴力溝通」成了通往超越「對」與「錯」行為準則的彼岸世界的鑰匙,而波斯詩人魯米早在800年前就在他的情歌中吟唱過這片土地。 “我會在那裡與你相遇。”
我非常感謝一路陪伴我走過這段路的老師們,蘇珊娜·克拉夫特是第一位,從我們相識的第一天起就一直陪伴著我,直到今天。.
2004年,我跟她學習了非暴力溝通(NVC)這種態度和方法後不久,就受邀參加了在布達佩斯舉辦的國際密集訓練(IIT)。為期九天!
在那裡,我有幸親身接觸了 Marshall Rosenberg 。我感到如釋重負,欣喜不已,熱情也與日俱增。我遇到的不是一位“高高在上的偉大領袖”,而是一位自信、真誠、個性獨特、充滿靈感的人,他平視著我,用他簡潔的言辭和信息深深打動了我,並說服了我。我參加了他開設的所有非暴力溝通課程:
「非暴力溝通呢?哦,它非常非常簡單,但做起來並不容易。”
這句話一直縈繞在我心頭。說到其他IIT培訓師,我尤其記得Towe Widstrand、Eva Rambala和Dunia Hategekimana。 「非暴力溝通」(如果真有這種東西的話…)、「給予同理心」和「教導他人」這三者看似截然不同,但其內在理念卻又如此契合。.
在完成個人訓練課程(IIT)之後,我與貝婭特·羅內費爾特(Beate Ronnefeldt)進行了兩天的密集個人輔導。她讓我暢所欲言,並在三個小時的時間裡,幾乎每隔一句話就問我:「如果你是這樣看待/感受/思考的——那你感覺如何?」我真的非常非常感激她在我個人非暴力溝通(NVC)之旅中給予我如此充滿愛意又嚴謹的支持。尤其值得一提的是,她並沒有「教」我任何東西,也沒有「解釋」任何事情。面對清晰的自我認知,我已看得夠清楚。.
早年間,我認為要「認證」一種內在態度是困難的,甚至是不可能的。然而,這種內在態度恰恰是非暴力溝通的核心。.
很長一段時間以來,這種信念阻礙了我追求非暴力溝通(NVC)認證的想法。先是兩個孩子的出生,然後馬歇爾在2007年宣布停止認證,之後生活中各方面都有很多事情要做。直到2014年,我才萌生了重新申請非暴力溝通認證(CNVC)的想法。.
我特別要感謝來自瑞士的評估員邁克爾·迪洛(Michael Dillo)(以及他的瑞士候選人團隊),感謝他們始終平等地陪伴我走過這段旅程,並給予我清晰的反饋,直至2018年獲得認證。瑪麗安娜·卡內爾-莫克利(Marianne Känel-Möckli)的大力支持一直對我幫助很大,她給我鼓勵,也是我的榜樣,因為她將真誠的非暴力溝通融入到她的善良和充滿愛的世界觀中。.
今天,在 2025 年,我最關心的是為和平的世界做出貢獻,在這個世界裡,我們每天都在積極學習如何不將戰爭排除在我們自身和我們這個世界上之外——而是要改變它,使戰爭的力量能夠造福地球和生活在地球表面的人們,並利用地球的饋贈。.
Geboren 1960 in Wartaweil am Ammersee in Oberbayern/Deutschland.
Nach der Schule freie Mitarbeit in der Ausgrabung Alt-Ägina in Griechenland. Zivildienst in einer Schule für mehrfach behinderte Kinder. Beginn eines Studiums der klassischen Archäologie und Altphilologie. Ausbildung an der Graf-Bothmer-Schule für Gymnastik. Selbstständiger Inhaber eines Fachgeschäftes für Naturkost und Baubiologie. Berater und Entwickler für ökologische und soziale Projekte. Seit 2005 selbstständiger Bestatter, meistens zusammen mit Susanne Kraft. Seit 2005 Trainer für Gewaltfreie Kommunikation.
Manchmal suche ich nach einem guten Wort für das, was ich unter dieser "Gewaltfreien Kommunikation" (GfK) verstehe: Sie ist ... ja, was ist sie nur?Eine innere, ethische Haltung, eine wirksame Methode, ein Weg zur Selbsterkenntnis, eine Form des freien, ehrlichen, leidenschaftlich-aufrichtigen Gespräches, eine soziale Revolution, ein Wunder … Im glücklichsten Fall ist sie ein Teil des Lebens, in all seinen Facetten.
Im Jahr 2004 wurde sie ein Teil meines Lebens, und ich bin bis heute sehr dankbar für ihre offenbaren und ihre verborgenen Schätze, für ihre Weite in Raum und Zeit - und ihre Tiefe, bis in das Innerste des menschlichen Herzens hinein.
Für mich ist sie auch ein Weg, der sich verwandelt, mal in einen schmalen Bergpfad und dann wieder in eine breite Straße. Auf dem schmalen Bergpfad mit seinen Graten ist die ehrliche Selbstempathie eine treue und zuverlässige Begleiterin, und auf den breiteren Wegen die Empathie für Wandergefährten und für entgegen kommende Pilger eine wertvolle Brücke für ein Gespräch in Freiheit.Und plötzlich ist „die GfK“ ein Schlüssel zum Tor, welches in das Land führt jenseits von „richtigem“ und „falschem“ Verhalten und Handeln, von dem der persische Dichter Rumi vor 800 Jahren in seinen Liebesliedern gesungen hat. "Dort treffe ich Dich“.
Sehr dankbar bin ich auch den Lehrer*innen, die mit mir diesen Weg gegangen sind, als erste vom ersten Tag unserer Begegnung an und bis heute Susanne Kraft.
Sehr bald, nachdem ich mit ihr die GfK 2004 als Haltung und Methode kennengelernt hatte, durfte ich am IIT (Internationalen Intensiv-Training) in Budapest teilnehmen. Neun Tage lang! Dort hatte ich das große Glück, Marshall Rosenberg persönlich erleben zu dürfen. Erleichterung machte sich breit, Freude, zunehmende Begeisterung. Ich erlebte keinen dozierenden Papst oder Sektenführer, sondern einen selbstbewussten, verletzlichen, kauzigen, inspirierten Menschen auf Augenhöhe, der mich ganz persönlich mit seiner Botschaft und seinen einfachen Worten erreichte und überzeugte. Ich besuchte alle GfK- Stunden, die er angeboten hatte: „It ́s very, very simple, but it ́s not easy.“
Das ist mir geblieben. Von den anderen Trainer*innen erinnere ich mich besonders gerne an Towe Widstrand, an Eva Rambala und an Dunia Hategekimana. Unterschiedlicher und zugleich identischer in der inneren Haltung konnte „die GfK“ (falls es denn eine solche gibt ...), konnte „Einfühlung geben“ und „Menschen unterrichten“ kaum sein.
Dann folgte eine intensive zweitägige Einzelarbeit mit Beate Ronnefeldt. Sie ließ mich erzählen und fragte drei Stunden lang nach etwa jedem zweiten Satz: „Und wenn Du das so siehst/fühlst/denkst - wie geht es Dir dann damit?“ Ich bin ihr wirklich sehr sehr dankbar für diese liebevoll-strenge Unterstützung auf meinem persönlichen GfK-Weg. Besonders, weil sie mich in keiner Weise „unterrichtet“ oder mir irgendetwas „erklärt“ hat. Der klare Spiegel zeigte genug.
In den ersten Jahren dachte ich, es sei schwer bis unmöglich, eine innere Haltung zu „zertifizieren“. Und diese innere Haltung ist doch das Herz der GfK.
Lange hat mich diese Überzeugung davon abgehalten, den Gedanken an meine GfK-Zertifizierung weiter zu verfolgen. Erst kamen unsere zwei Kinder, dann der Zertifizierungsstop, den Marshall 2007 ausgesprochen hatte, und dann war viel Arbeit auf allen Lebensfeldern zu tun.Erst 2014 hatte ich den Impuls, mich erneut um die CNVC-Zertifizierung zu bewerben.
Ich danke ganz besonders meinem Assessor Michael Dillo aus der Schweiz (und seiner Schweizer Kandidaten-Gruppe) , dass er mich auf meinem Weg stets auf Augenhöhe und auch mit den von mir erbetenen klaren Feedbacks bis zur Zertifizierung in 2018 begleitet hat. Auch die große Unterstützung von Marianne Känel-Möckli war mir stets hilfreich, eine Ermutigung und auch ein Vorbild, weil sie so durchdrungen war in ihrer Güte und liebevollen Sicht auf die Welt von einer authentischen Gewaltfreien Kommunikation.
Heute im Jahr 2025 ist es mir das größte Anliegen, meinen Beitrag zu einer Welt des Friedens zu leisten, einer Welt, in der wir täglich aktiv lernen, den Krieg in uns und in dieser unserer einen Welt nicht auszuschließen - sondern ihn so zu verwandeln, daß seine Kräfte fruchtbar für unsere Erde und die Menschen, die auf und von ihr leben, werden und sein können.
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