Ich bin Matthew Rich-Tolsma, ein südafrikanisch-niederländischer Organisationsberater, Coach, Mediator und Wissenschaftler mit langjähriger Erfahrung auf verschiedenen Kontinenten und in unterschiedlichen Branchen. Mein tiefes Engagement für gewaltfreie kommunikation und transformative Führung spiegelt sich in meinem Lebenswerk wider: der Verbesserung der Organisationsdynamik und der Förderung von Empathie in vielfältigen kulturellen Kontexten.
Bildungsweg
Mein Bildungshintergrund ist ebenso vielfältig wie meine Berufserfahrung. Ich besitze einen Master of Philosophy in Management & Organisationswissenschaften der University of Hertfordshire und habe mich in Großbritannien umfassend in Gruppenanalyse und Eltern-Kind-Psychoanalyse weitergebildet. Meine akademischen Interessen konzentrieren sich auf kritische Pädagogik, Konfliktlösung und transformatives Lernen und decken sich somit nahtlos mit meinen beruflichen Zielen.
Beruflicher Werdegang
Grundlagen in Bildung und Entwicklung
Meine berufliche Laufbahn begann im Bereich der demokratischen Bildung und Entwicklung in Südafrika, China und Indien. Als Montessori-Lehrerin und durch mein Engagement in kritischen Bildungsinitiativen legte ich den Grundstein für meine spätere Tätigkeit in der Organisationsberatung. Diese frühen Erfahrungen prägten maßgeblich meinen Ansatz in der Bildungs- und Organisationsentwicklung, der theoretisches Wissen mit praktischer Anwendung verbindet.
Gewaltfreie Kommunikation vorantreiben
Seit meiner Zertifizierung als Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation im Jahr 2012 engagiere ich mich maßgeblich für die Förderung empathischer Dialoge und die Dekolonisierung gewaltfreie kommunikation , insbesondere in Subsahara-Afrika. Als Sekretärin des Vorstands des Zentrums für Gewaltfreie Kommunikation begleite ich zertifizierungskanditat*in und leite transformative Gespräche. Durch meine Tätigkeit als Dozentin im Internationalen Training (IIT) setze ich mich weltweit für die Verbreitung gewaltfreie kommunikation ein.
Führungskräftecoaching und Führung
Als Executive Coach begleite ich Führungskräfte durch komplexe Organisationsveränderungen und persönliche Entwicklungsprozesse. Mein traumasensibles, kritisches und praxisorientiertes Verständnis von Führungsdynamiken wird durch meine Mitgliedschaft im Institute of Coaching unterstrichen. In den letzten anderthalb Jahrzehnten habe ich mit globalen Führungsteams verschiedenster Branchen und Regionen zusammengearbeitet und dabei Kulturwandel und Zusammenarbeit gefördert.
Beratung in den Bereichen Innovation und Unternehmertum
Meine Beratungstätigkeit basiert auf tiefer Neugier, Empathie und meinem ständigen Bestreben, Komplexität zu durchdringen. Ich verfüge über fundierte Kenntnisse in Design Thinking, Kulturwandel und Projektmanagement und koordiniere Kurse zu Design Thinking und Geschäftsmodellierung an der Universität Tilburg. Meine Beratung zielt darauf ab, Organisationen bei der Implementierung innovativer Lösungen und der effektiven Gestaltung von Transformationsprozessen zu unterstützen und so nachhaltiges Wachstum und Entwicklung zu gewährleisten. Dabei berücksichtige ich die sich wandelnden Dynamiken von Macht, Privilegien und Positionen auf traumasensible Weise. Diese Integration von Innovation in Organisationsstrukturen spiegelt mein Engagement für die Förderung anpassungsfähiger und zukunftsorientierter Arbeitsumgebungen wider. Zudem fließen Erkenntnisse der konstruktiven Entwicklungstheorie in meine Arbeit ein, die auf meiner umfassenden training in Entwicklungstheorie und dem Leadership Circle basieren.
Akademische Beiträge und Innovationen
In meiner Funktion als nebenberuflicher Dozent und Prüfer am Fachbereich Strategie & Unternehmertum der Universität Tilburg betreue ich Forschungsprojekte im Bereich Unternehmertum und Organisationsverhalten und koordiniere gleichzeitig Kernkurse im Studienschwerpunkt Unternehmertum & Geschäftsinnovation. Meine akademischen Beiträge umfassen die Leitung von Reflexionsprozessen für Lehrende an der Guildhall School of Music & Drama und der ArtEZ University of the Arts. Darüber hinaus berate ich verschiedene Hochschulen, darunter die TU Delft. Als Kuratoriumsmitglied und Direktor des Institute of Group Analysis in Großbritannien leite ich den Lenkungsausschuss zur Dekolonisierung des Curriculums und treibe die Entwicklung inklusiver und reflexiver Bildungspraktiken voran.
Meine jüngsten Forschungsarbeiten befassen sich mit den Überschneidungen von Ethnizität, Identität, Privilegien und Anspruchsdenken und bieten wichtige Einblicke in deren Auswirkungen in Bildungs- und Organisationskontexten. Ich erörtere zudem die Bedeutung integrativer Ansätze in der Hochschulbildung, die komplexes Denken, kritischen Realismus und integrale Theorie verbinden, um aktuelle Herausforderungen zu bewältigen. Meine Forschung zu adaptiver Führung untersucht darüber hinaus, wie diese Prinzipien in verschiedenen kulturellen Kontexten angewendet werden können, um effektive Führung und organisatorische Resilienz zu fördern.
Kreative und theatralische Integration
Als Mitbegründerin von PlayScapes verbinde ich kritisches und improvisatorisches Theater mit Gewaltfreie Kommunikation und Gruppenanalyse, um Konflikte in Organisationen und Gemeinschaften zu lösen. Meine Arbeit mit dem Theatre of the Oppressed und Joanna Macys Work that Reconnects, mit denen ich mich seit über 15 Jahren engagiere, unterstreicht meinen innovativen Ansatz in Bildung und Beratung. Diese kreative und theatralische Integration bekräftigt meine Überzeugung von der transformativen Kraft der Improvisation und Kreativität, die gegenseitige Anerkennung und Verständnis fördert und Konflikte löst.
Emotion und Verkörperung
Mein tiefes Interesse an Rationalität, Emotion und Körperwahrnehmung bildet einen Eckpfeiler meiner Arbeit. Ich integriere Achtsamkeitstechniken gekonnt in mein Coaching, meine Moderation und Mediation und stärke so das emotionale Bewusstsein und die Resilienz meiner Klienten und Teams. Ich verfüge über umfangreiche Erfahrung in der Anwendung und Vermittlung von Shinzen Youngs Unified Mindfulness System. Meine Expertise in Mikroexpressionen und dem Facial Action Coding System unterstützt mich dabei, Täuschungen zu erkennen, Konflikte zu lösen und tiefe, empathische Verbindungen aufzubauen.
Macht, Privilegien und Position
Gleichstellung, Diversität und Inklusion (EDI) sind integraler Bestandteil meiner Arbeit. Meine Kompetenzen in intersektionaler Arbeit und im Umgang mit Rassismuserfahrungen in Gruppen werden durch meine Mitgliedschaft im Institute of Educational and Social Equity sowie durch mein Engagement für die Dekolonisierung der Hochschulen in verschiedenen Kontexten unterstrichen. Dieses Engagement stärkt meine Fähigkeit, Initiativen zur Förderung von Inklusion und Verständnis in diversen Umfeldern zu leiten und zu beraten und sicherzustellen, dass Gleichstellung und ein respektvoller Umgang mit Unterschieden im Mittelpunkt meiner beruflichen Tätigkeit stehen.
Philosophie und Zukunftsvisionen
Angetrieben von meiner Leidenschaft für die Erforschung von Konflikten, Ängsten, Differenz und sozialer Komplexität in Organisationen, ist meine Arbeit stark von meinen Interessen an Intersektionalität, Dekolonialität und globaler Sicherheit, insbesondere im afrikanischen Kontext, geprägt. Mein Verständnis von organisatorischer Führung ist durch und durch sozial und stützt sich auf Einflüsse aus den Komplexitätswissenschaften, der Prozesssoziologie, der Psychoanalyse, dem Pragmatismus und afrikanischen Wissenssystemen. Zukünftig möchte ich meine Wirkung verstärken, indem ich meine vielfältigen Fähigkeiten und Erfahrungen weiterhin integriere, um Umgebungen zu schaffen, in denen Empathie und Verständnis über kulturelle und organisatorische Grenzen hinweg gedeihen.
Meine Karriere zeugt von meinem Engagement für die Verbesserung der globalen Interaktion und Funktionsweise von Einzelpersonen und Organisationen. Mein vielseitiger Ansatz in Beratung, Weiterbildung und Mediation wirkt weiterhin prägend und inspirierend und erzielt weltweit bedeutende Ergebnisse. Meine Geschichte ist nicht nur eine Geschichte beruflichen Erfolgs, sondern auch eine tiefgreifende persönliche Verpflichtung zu einer empathischeren und verständnisvolleren Welt.