Der Moderator Duke Duchscherer war Vorstandsmitglied des MK Gandhi Instituts für Gewaltfreiheit. Duke leitet Lernveranstaltungen in Gewaltfreie Kommunikation und Restorativem Dialog (basierend auf den von Dominic Barter und den Favela-Gemeinschaften in Brasilien entwickelten Restorative Circles), um seine Arbeit in den Bereichen Friedensförderung, Versöhnung, Traumatherapie und restaurative Prozesse zu vertiefen.
Er hatte das Privileg, weltweit mit den unterschiedlichsten Menschen zusammenzuarbeiten – von kleinen Dörfern an der Basis bis hin zu Regierungsvertretern der Vereinten Nationen auf fünf Kontinenten. Zudem lehrte er in den Masterstudiengängen für Friedensförderung an der Europäischen Friedensuniversität in Österreich, der Weltfriedensakademie in der Schweiz und der Hacettepe-Universität in der Türkei. Zu Dukes Arbeit gehörte unter anderem die Begleitung von Traumatherapien für Menschen, die in Nigeria schwer von den Aktivitäten von Boko Haram betroffen waren. Ein Großteil seiner Arbeit konzentrierte sich auf die Unterstützung der Transformation aktiver Konflikte. So leitete er beispielsweise eine Reihe von Dialogen zur Konfliktlösung zwischen der ukrainischen Armee und der prorussischen Bevölkerung in der Nähe der Frontlinie in der Ukraine; er moderierte den Dialog zwischen Befürwortern der Unabhängigkeit Kataloniens und jenen, die an Spanien gebunden bleiben wollten; und er förderte den Dialog zwischen Regierungsvertretern auf staatlicher Ebene, Minderheiten/indigenen Gruppen und denjenigen, die durch Streiks, Proteste und Grenzschließungen infolge der neuen nepalesischen Verfassung direkt geschädigt wurden. Duke hat sich zudem intensiv im Bereich der Versöhnung engagiert und zahlreiche Dialoge geleitet, um Verständnis, Heilung und konkrete Maßnahmen zwischen Gemeinschaften zu fördern, die schwere Gewalt erlebt haben. So moderierte er beispielsweise Versöhnungsdialoge zwischen ehemaligen Rebellen des Leuchtenden Pfads und der MRTA, ehemaligen Militärangehörigen, zivilgesellschaftlichen Führungskräften und denjenigen, die während der Gewalteskalation in Peru direkt geschädigt wurden; oder zwischen Überlebenden des Völkermords in Ruanda und kürzlich freigelassenen Gefangenen, die ihre Familien getötet hatten. ( Beispiele für Dukes Arbeit finden sich in den Dokumentarfilmen „In The Eyes of the Good“ und „Together for Peace“ sowie auf der Website „ Together We Thrive “.)
Duke hat viel Freude daran, mit Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzuarbeiten, um gemeinsam mit ihnen Verständnis zu entwickeln und einander auf eine Weise wahrzunehmen, die Verbindung, Harmonie und Frieden schafft.