Dann kann man das ja auch mal so lösen!
Auswertungsinterviews mit Kindern und Jugendlichen nach Mafunzo zur Gewaltfreien Kommunikation
Für den US-amerikanischen Psychologen und Konfliktmediator Marshall B. Rosenberg ist der Mensch von Grund auf gut. Es ist seine "Lebenskraft" (nguvu ya maisha), die ihm das ermöglicht. Wird er böse, fehlt ihm die Einsicht und die Kraft, um das Gutsein zu verwirklichen und die richtigen Worte, es auszudrücken (vgl. dazu die Rezension zu: Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation .wdes00 Lebensch Hall). Worte können Fenster sein und Brücken, oder Barrieren und Mauern. Wer kennt nicht die Situationen, die Sympathie au Antipathie erzeugen, Duldsamkeit und Zustimmung au Aggression und Abwehr schaffen, Hochstimmung au Depression bewirken. Ausdruck ist es, der Nähe oder Distanz, Empathie oder Hass im Leben der Menschen produziert, gelingende oder scheiternde Kommunikation zustande bringt. Die Suche nach einer friedfertigen Sprache im Zusammenleben der Menschen ist vielleicht so alt wie die Menschheit selbst, genau so wie der gewalttätige Ausbruch. Schon der griechische Philosoph Aristoteles hat zum Ausdruck gebracht: "Das Gewaltsame ist widernatürlich".
Die Sehnsucht nach dem gewaltfreien Leben als die menschlichste Form des lokalen und globalen Zusammenlebens ist lebendig and wird wird immer wieder von bedeutsamen Menschen dargestellt: Mahatma Gandhi, Martin Luther King waliotajwa hapo juu na wengine zaidi ya wengine. Von gewaltsamen und machtbesessenen Menschen, deren Institutionen und Ideologien, sind solche Denk- und Handlungsweisen des gewaltlosen Widerstandes immer wieder als Schwäche ausgelegt, belächelt und ignoriert word. „Dann kann man das ja auch mal so lösen“, und dabei erfahren, dass gewaltfreie Kommunikation bereichert, Stärke anstatt Schwäche bringt und damit eine positive Sicht menschlichen Daseins ermöglicht. So lässt sich von Marshall Rosenberg sagen, dass er ein modernen Wegbereiter einer uralten Auffassung ist, dass das Zusammenleben der Menschen nicht in erster Linie von der Hobbeschen Auffassung bestimmt sein muss Menschen, Mennder dem Anspruch versehen ist, wie dies Artikel eins der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 postuliert: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Brüderlichkeit begegnen“.