Ich bin zertifizierte Trainerin und Mediatorin Gewaltfreie Kommunikation ( GFK ) und engagiere mich leidenschaftlich für den Aufbau sinnvoller Beziehungen und die Gestaltung positiven sozialen Wandels. Meine Reise begann im Herzen der Mukuru-Slums in Nairobi, wo ich 2013 eingeladen wurde, beim Aufbau eines Jugendfriedensforums mitzuwirken. Es war eine bereichernde und freudvolle Lernerfahrung, die meine CNVC Zertifizierung begleitete und maßgeblich unterstützte. Diese Friedensclubs haben sich zu wertvollen Instrumenten entwickelt, um den ethnischen Zusammenhalt in Gebieten zu fördern, die in der Vergangenheit leider von Wahlgewalt betroffen waren. Der Erfolg der Friedensclubs hat ähnliche Initiativen in zehn weiteren Ländern der Region der Großen Seen und am Horn von Afrika inspiriert.
In Kenia hatte ich das Privileg, mit einigen Turkana-Gemeinschaften in einer Region zusammenzuarbeiten, die leider von Konflikten aufgrund von Weidestreitigkeiten geplagt wird. Es war eine sehr bereichernde Erfahrung, zu transformativen Verbindungen beizutragen, die das Bewusstsein für entfremdende kulturelle Praktiken schärfen und den Weg für tiefere menschliche Beziehungen ebnen! Ich freue mich außerdem, berichten zu können, dass ich seit 2017 intensiv an einer Initiative für Gerechtigkeit und Frieden in der englischsprachigen Region Kameruns beteiligt bin. 2023 veranstalteten wir eine Online-Konferenz zu Gerechtigkeit und Frieden, die Empathie als Instrument der Heilung in den Mittelpunkt stellte, sowie eine wegweisende Präsenzkonferenz ausschließlich mit schwarzen Trainern in Yaoundé, Kamerun, die 30 engagierte Friedensaktivisten aus ganz Afrika zusammenbrachte.
Ich hatte zudem die großartige Gelegenheit, als Organisator und Trainer an verschiedenen internationalen Training (IITs) und ähnlichen Veranstaltungen mitzuwirken. 2017 durfte ich das kenianische IIT mitorganisieren und war als Trainer beim hybriden kenianischen Pre-IIT 2021 sowie bei IITs in Österreich und Argentinien tätig. Diese Erfahrungen haben meinen Horizont erweitert und mein Engagement für die Förderung von Empathie und Verständnis in Gemeinschaften weltweit gestärkt.
Heute konzentriere ich mich auch darauf, ein Bewusstsein für die Bedürfnisse zweckorientierter Organisationen in Ostafrika und dem globalen Norden zu schaffen.