Ich kam zu GFK nachdem ich mehrere Jahre in die Krishnamacharya-Tradition der Yogaphilosophie eingetaucht war, über Patanjalis Yoga Sutras nachgedacht und gelernt hatte, dem Leben aufmerksamer zuzuhören.
GFK gab dem, was dieses Zuhören zu enthüllen begann – den Bedürfnissen und Sehnsüchten, die unter Worten, Schweigen und Reaktionen verborgen lagen –, eine Sprache.
Im Laufe der Zeit sind Yoga und GFK für mich zu einer gemeinsamen Auseinandersetzung miteinander geworden, die uns hilft, ehrlicher und achtsamer mit uns selbst und anderen umzugehen. Ich erlebe sie nicht als getrennte Wege, sondern als unterschiedliche Ausdrucksformen derselben Suche.
Meine Arbeit drückt sich im Schreiben und in der Leitung von Kleingruppen aus. Mich fasziniert das, was sich still entfaltet, die Erkenntnisse, die mit der Zeit reifen und sich in gelebten Momenten offenbaren. Neben dem Schreiben biete ich eine wöchentliche Studiengruppe für CNVC zertifizierungskanditat*in an und unterstütze die fortlaufende Auseinandersetzung mit zentralen Differenzierungen innerhalb GFK . Darüber hinaus schaffe ich Räume, die GFK und kontemplative Praxis verbinden.
Ich betrachte die „spirituelle Grundlage“ von GFK nicht als etwas vom Üblichen Getrenntes. Für mich ist sie der Boden, auf dem das Üben wächst. Wenn Marshall Rosenberg vom Geben aus dem Herzen sprach, höre ich darin eine Einladung, einander mit Offenheit zu begegnen, nicht aus Gewohnheit oder aus Schutzbedürfnis.
Mir fällt es oft leichter, mich schriftlich als mündlich auszudrücken, und ich habe gelernt, diesem Rhythmus des Nachdenkens und Überarbeitens als Teil meiner Arbeitsweise zu vertrauen.
Mein Weg zur CNVC Zertifizierung erstreckte sich über viele Jahre. Dank der Unterstützung und des Mentorings zahlreicher Trainer*innen und Mentoren. Im letzten Abschnitt mit River Dunavin begann ich, die Bereitschaft zur Zertifizierung weniger als etwas zu sehen, worauf man wartet, sondern vielmehr als etwas, das man aktiv anstrebt. Ich nehme meine Rolle als zertifizierte trainer*innen nun mit einem hohen Maß an Verantwortung und dem ständigen Bestreben nach Weiterbildung wahr.
Meine Absicht ist es, auf kleine Weise zu einer Welt beizutragen, in der Praktiken, die Verbundenheit, Integrität und Ganzheit fördern, im Alltag leichter zugänglich sind.
Ich lebe in Hyderabad, Indien, und arbeite auf Englisch und Hindi, mit Grundkenntnissen in Telugu.