Mein Wunsch ist es, meinen Beitrag zu dem unausweichlichen Wandel zu leisten, den unsere Welt braucht, um friedlicher zu werden. Das bedeutet für mich, in meinem eigenen Umfeld so gewaltfrei wie möglich zu handeln und gleichzeitig Menschen und Organisationen zu unterstützen, die sich aktiv für die Veränderung von Systemen und Strukturen einsetzen, um allem Leben auf der Erde zu dienen. Ich glaube, dass persönliche Transformation und gesellschaftlicher Wandel untrennbar miteinander verbunden sind.
Ich möchte Räume schaffen, in denen Menschen eine tiefe Verbindung zu sich selbst aufbauen können – in der Erkenntnis, dass diese innere Verbindung unerlässlich ist, um sich authentisch mit Trauma, Spaltung und anderen Hindernissen auseinanderzusetzen, die uns daran hindern, eine friedlichere Welt zu gestalten. Es ist mir ein Anliegen, Menschen dabei zu helfen, ein Bewusstsein für systemische gesellschaftliche Dynamiken zu entwickeln und zu verstehen, wie Macht in Beziehungen und Gemeinschaften wirkt. Das Erkennen von Unterdrückungs- und Privilegierungsmustern ermöglicht es uns, die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) so anzuwenden, dass sie wirklich Gerechtigkeit und Heilung fördern und über individuelles Wohlbefinden hinaus zur kollektiven Befreiung führen.
Pädagogen und Eltern dabei zu unterstützen, empathisch mit Kindern in Kontakt zu treten, ist mir besonders wichtig, denn es ist wie das Säen von Samen für eine mitfühlendere Zukunft.
Mein Interesse am Nervensystem und unseren Traumareaktionen prägt meinen Zugang zu GFK. Das Verständnis dafür, wie unser Körper auf Stress und Trauma reagiert, eröffnet mitfühlendere Wege für Heilung und Verbundenheit. Dieses somatische Bewusstsein bereichert GFK Praxis und erkennt an, dass Transformation in unserer gesamten verkörperten Erfahrung stattfindet.
Mein Verständnis von GFK wurde durch das Lernen mit und von vielen inspirierenden Lehrern und Praktizierenden geformt. Vivet Alevi gab mir 2007 die grundlegende Einführung und unterstützte mich später als meine assessor*ingelernt zu haben Marshall Rosenberg, Isolde Teschner, Kit Miller, Dominic Barter und Miki Kashtan
Ich bin außerdem tief inspiriert von den Werken von Joanna Macy und Andrea Gibson, deren Perspektiven auf Tiefenökologie und poetische Wahrheitsfindung mein Verständnis davon bereichern, was es bedeutet, in diesen Zeiten gewaltfrei zu leben.