
Emilie Chapuis
Zertifizierte Trainer*innen seit 2024
Spricht Französisch
Current Country: France
Herkunftsland: Frankreich

Als Beraterin, Trainerin und Therapeutin liegt mir die (Neu-)Gestaltung einer Gesellschaft am Herzen, die auf Verbundenheit, emotionaler Sicherheit und der Freiheit des Seins für alle basiert. Seit meiner Kindheit fasziniert und erschreckt mich die Macht systemischer Einflüsse auf den Einzelnen. Die „Spielregeln“ sind manchmal ausgesprochen, manchmal unausgesprochen. Sehr oft erzeugen sie implizite Gewalt.
Deshalb habe ich mich zunächst mit Gruppendynamik (Philosophie und Politikwissenschaft, Sozialpsychologie, Journalismus), kollektiver Intelligenz und Co-Kreation (kreative Problemlösung, Beratung) sowie mit Wegen zur kollektiven Definition der Machtverteilung (Holakratie, befreite Unternehmen) auseinandergesetzt. Meine Begegnung mit GFK im Jahr 2017 machte mir bewusst, dass ich in meinem Bestreben, mehr Zärtlichkeit und Sicherheit in die Welt zu bringen, oft meine eigenen Bedürfnisse verleugnete.
fortan GFK , das „zwanghafte Fürsorge-Syndrom“ (so verbreitet bei „parentifizierten Kindern“) abzulegen.
Ich lerne, mich „zuerst und nur um mich selbst zu kümmern“, wie MR es immer ausdrückte.
Statt automatischer Empathie übe ich mich in authentischem Ausdruck.
Der Unterschied zwischen Geben und Selbstaufopferung,
der Unterschied zwischen Verantwortung und Überverantwortung – all das
ermutigt mich, frei zu sein, wer ich bin,
und fair zu mir selbst zu sein, nicht nur zu anderen.
Das ist mein persönlicher Weg!
Seit vier Jahren bin ich an der Transformation des frankophonen Zertifizierungsprogramms beteiligt.
Diese Erfahrung der Transformation einer kollektiven Organisation mithilfe von GFK und Holacracy, in Zusammenarbeit mit unseren „Quellen“ in der frankophonen Welt (insbesondere Anne Bourrit), war meine wichtigste GFK Schule.
Heute möchte ich Projekte fortsetzen, die dazu beitragen, das Bewusstsein für Gewaltfreiheit zu stärken, und Organisationen unterstützen, die systemische Gewalt eindämmen.
Mir ist bewusst, dass dieses Projekt wie der Horizont ist: unerreichbar; er rückt immer weiter in die Ferne! Aber ich genieße diese Reise mit den Freunden, die ich unterwegs kennengelernt habe, und mit der Unterstützung, die ich oft brauche. Dieses Netzwerk von Freunden ermöglicht es mir, mich damit auseinanderzusetzen, wie Menschen und Systeme Traumata aufrechterhalten, anstatt sichere Beziehungen zu schaffen.
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