Nada gründete Smile Keepers in Serbien während des Krieges von 1991 bis 1993. Belgrad, die Hauptstadt Serbiens, wurde von Flüchtlingen überflutet, darunter viele Waisenkinder. Nada erlebte die allgemeine soziale Instabilität und den Bedarf der Kinder an emotionaler Stabilität. Doch auch Erwachsene waren in ähnlicher Weise betroffen und standen noch immer unter dem Schock des plötzlichen Kriegsausbruchs, was ihre Rolle als Erzieher und Betreuer von Kindern beeinträchtigte.
Nachdem sie sich einige Monate lang wie gelähmt und verzweifelt über ihre Situation gefühlt hatte, fand Nada die Kraft, sich mit Psychologen und Pädagogen zusammenzutun, um Lehrer an Schulen bei der Arbeit mit den Kindern zu unterstützen.
Um Kindern die Möglichkeit zu geben, über ihre Lebenserfahrungen zu sprechen – ob direkt oder indirekt vom Krieg betroffen –, entwickelten Erwachsene Strukturen, Fragen und Spiele, die den Kindern halfen, ihre Erlebnisse zu verarbeiten und auszudrücken. Dank der Unterstützung von UNICEF und der Europäischen Union konnten über 100.000 Kinder durch das Projekt „Smile Keepers“ erreicht werden. Nada war viele Jahre als Lehrerin und Trainerin im GFK -Zentrum Steyerberg tätig.