Summative Evaluation eines Workshops zur kollaborativen Kommunikation
Ein Workshop zur kollaborativen Kommunikation wurde hinsichtlich seiner Wirksamkeit bei der Förderung gezielter Fähigkeiten, Absichten, Verhaltensweisen und Ergebnisse evaluiert. Basierend auf der Gewaltfreie Kommunikation (GFKdie Belastung durch Depressionen, Suizid, Gewalt und andere Probleme zu verringern. GFK ) zielt der Workshop darauf ab, das Wohlbefinden durch die Stärkung intra- und interpersoneller Beziehungen zu verbessern, die von Mitgefühl, Verbundenheit, Zusammenarbeit und Fürsorge geprägt sind. Studien belegen, dass ein erfolgreicher Workshop auch dazu beitragen kann
Eine Evaluation mit wiederholten Messungen untersuchte: 1) Können die Teilnehmenden wichtige Unterscheidungen besser erkennen: Beobachtungen versus Bewertungen; Gefühle versus Gedanken; Bedürfnisse versus Strategien; Bitten versus Forderungen? 2) Zeigen die Teilnehmenden eine höhere Wahrscheinlichkeit, die Werkzeuge und Prinzipien von GFK anzuwenden; Unterstützung für ihre laufende Praxis zu suchen; sich weiter in GFK weiterzubilden; anderen von den Werkzeugen und Prinzipien GFK zu berichten; GFK zu unterrichten? 3) Ergreifen die Teilnehmenden Maßnahmen, um die Werkzeuge und Prinzipien von GFK anzuwenden; Unterstützung für ihre laufende Praxis zu suchen; sich weiter in GFK weiterzubilden; anderen von den Werkzeugen und Prinzipien GFK zu berichten? 4) Zeigen die Teilnehmenden und ihre Beziehungen mehr Mitgefühl, Verbundenheit, Zusammenarbeit und Fürsorge?
Sieben Workshops mit insgesamt 108 Erwachsenen ergaben deutliche Verbesserungen in den Bereichen Kompetenzen, Verhaltensabsichten und Handlungsbereitschaft. Die Mehrheit der Teilnehmenden zeigte häufiger Wertschätzung und Anteilnahme für andere und äußerte sich ohne Kritik, Schuldzuweisungen oder Druck. Nach sechs Wochen hatten zehn Prozent derjenigen, die zuvor keine formelle Unterstützung in Anspruch genommen hatten, dies getan; 50 Prozent der Teilnehmenden hatten formelle oder informelle Unterstützung genutzt; und 57 Prozent hatten sich weiter GFK auseinandergesetzt. Diejenigen, die Folgeaktivitäten durchführten, erzielten umfassendere Verbesserungen als diejenigen, die dies nicht taten. Veränderungen in den Ergebnismerkmalen waren kaum oder gar nicht feststellbar. Empfehlungen werden hinsichtlich Zielgruppen, Marketing, Kursschwerpunkten und weiterführender Studien gegeben.