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Die Rückgewinnung der Selbstbestimmung von Frauen für reproduktive Gerechtigkeit im heutigen Nigeria

Gedeihen für Mutter und Kind in schwierigen Situationen

Wissenschaftlicher Zeitschriftenartikel von Mary Lilian Akhere Ehidiamhen in englischer Sprache (2024)
Zeitschrift für Moraltheologie 2024-09-27 | Zeitschriftenartikel DOI: 10.55476/001c.124028

Die Frage der reproduktiven Rechte im Allgemeinen – und insbesondere für nigerianische Frauen – wird heute aufgrund der Einschränkungen durch die katholische Lehre zur reproduktiven Gesundheit und durch kulturell und religiös beeinflusste politische Maßnahmen kontrovers diskutiert. Diese Einschränkungen beeinträchtigen die Selbstbestimmung von Frauen und ihr Recht, sich gegen sexuelle Ausbeutung zu wehren und andere wichtige Rechte wahrzunehmen. Die katholische Lehre verurteilt alle Formen der
künstlichen Geburtenkontrolle, wie etwa direkte Empfängnisverhütung, direkte Abtreibung und direkte Sterilisation. Die offizielle Lehre der Kirche befürwortet jedoch die
Anwendung natürlicher Methoden der Geburtenkontrolle. In Humanae Vitae verbietet Papst Paul VI. die Verwendung künstlicher Verhütungsmittel, da diese den natürlichen Fortpflanzungsprozess behindern sollen. Gestützt auf eine bestimmte Auslegung des Naturrechts, rät Paul VI. Ehepaaren, die ihre Geburtenrate kontrollieren möchten, nur während der unfruchtbaren Tage der Frau Geschlechtsverkehr zu haben.