NESMURTINIO BENDRAVIMO INTERVENCINĖS PROGRAMOS POVEIKIS PROGRAMOS DALYVIŲ SOCIALINEI ELGSENAI
SISTEMINĖS TYRIMŲ ANALIZĖS APŽVALGA
Das Interventionsprogramm Gewaltfreie Kommunikation ( GFK ), dessen Prototypentwickler der amerikanische Psychologe und Konfliktmediator M. Rosenberg (2005) ist, wurde zur Verbesserung des Sozialverhaltens, der zwischenmenschlichen und sozialen Beziehungen, der Konfliktlösung und der Prävention von Gewalt eingesetzt.
Ziel dieser Arbeit ist die systematische Analyse empirischer Studien, die den Einfluss des GFK -Programms auf das Sozialverhalten der Teilnehmenden untersucht haben. Zur Suche nach wissenschaftlichen Publikationen wurden die computergestützten bibliografischen Datenbanken EBSCOhost, Scopus, Sage und Taylor & Francis genutzt.
Die Auswahl der systematischen Analyse umfasst peer-reviewte Artikel über die Auswirkungen des GFK Interventionsprogramms, die bis zum 13. Juli 2018 veröffentlicht wurden. Um die Fragen der systematischen Analyse zu beantworten, berücksichtigt die Untersuchung verschiedene Forschungstypen, die drei Kriterien erfüllen: 1) In den Studien wurde die GFK Interventionsmethode angewendet, 2) die Konstrukte wurden vor und nach der Intervention evaluiert, 3) die Ergebnisse der qualitativen Studien wurden durch die Ergebnisse nach der angewandten Intervention ergänzt.
Die zentralen Fragen der systematischen Analyse lauten: 1) Welche Konstrukte sozialen Verhaltens werden bei der Bewertung der Wirkung des GFK Interventionsprogramms untersucht? 2) Ist das GFK Interventionsprogramm ein wirksames Instrument zur Veränderung der verschiedenen Konstrukte sozialen Verhaltens der Teilnehmenden? Darüber hinaus war es das Ziel, die Grenzen und Möglichkeiten der Forschung zur Wirksamkeit des GFK Interventionsprogramms zu ermitteln.
Eine Übersicht der Forschungsergebnisse zeigt, dass die Empathiefähigkeit, der Ausdruck negativer Emotionen, die Stressbewältigung, die Achtsamkeit und die beziehungsfördernde Kommunikation in Konfliktsituationen am häufigsten im Rahmen des GFK Interventionsprogramms untersucht wurden. Einzelstudien identifizierten die Beteiligung an Konflikten, das Rückfallrisiko, die Zufriedenheit in der Partnerschaft und die Fähigkeit, gewaltfreie kommunikation in den Alltag zu übertragen. Die Forschungsmethodik variiert; die Autoren beziehen sich zwar auf die Grundprinzipien des GFK -Programms, passen sie aber je nach den jeweiligen Umständen (Alter der Teilnehmenden, Lebenssituation, Forschungskontext etc.) an. In den meisten Fällen (75 %) wurden signifikante, positive Veränderungen in den genannten Bereichen sowohl auf individueller als auch auf Gruppenebene festgestellt.
Zusammenfassend lässt sich aus den Ergebnissen dieser systematischen Übersichtsarbeit schließen, dass das GFK -Interventionsprogramm ein wirksames Instrument zur Veränderung sozialer Verhaltensmuster von Einzelpersonen und Gruppen sein kann. Es fördert die kommunikative Empathie, die Sensibilität für die eigenen und die Bedürfnisse und Erfahrungen anderer und entwickelt die Fähigkeit, Stress und Konflikte verbal und empathisch zu bewältigen. Die geringe Anzahl an Studien und methodische Einschränkungen legen jedoch weitere Forschung zur Wirksamkeit des GFK Interventionsprogramms nahe. Dabei sollten mögliche situative Faktoren berücksichtigt werden, die sowohl die Programmelemente als auch die Merkmale der Teilnehmenden beeinflussen können.