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training Gewaltfreie Kommunikation steigert die Empathie bei Krankenpflegeschülerinnen und -absolventen

Eine Studie mit gemischten Methoden

Wissenschaftlicher Zeitschriftenartikel von Nosek, M., Gifford, E., & Kober, B. in englischer Sprache (2014)
Zeitschrift für Pflegeausbildung und -praxis, 4(10), 1–15

Hintergrund: Ineffektive Kommunikation innerhalb von Gesundheitsteams geht mit verminderter Zusammenarbeit und negativen Patientenergebnissen einher. Der Einfluss von Empathie auf die Zusammenarbeit mit Kollegen und die Interaktion mit Patienten wurde bereits nachgewiesen. Bisherige Studien haben den EinflussGewaltfreie Kommunikation (GFK) auf die Empathie von Pflegestudierenden noch nicht untersucht.

Zielsetzung: Ziel dieser Mixed-Methods-Studie war es, eine Kommunikationsintervention (GFK) mit Bachelor-Studentinnen der Krankenpflege zu testen, um deren Wirkung auf die Empathie zu untersuchen.

Methoden: Es wurde ein Mixed-Methods-Design mit einer einzigen Gruppe und Prä-/Posttest verwendet, wobei der Interpersonal Reactivity Index (IRI) zur Messung von Empathie eingesetzt wurde. Ein t- mittels Tagebucheinträgen erhoben wurden, wurden interpretativ analysiert training und in Fokusgruppen unmittelbar nach der Intervention sowie zwei Jahre danach 

Ergebnisse/Befunde: Die quantitativen Ergebnisse zeigten einen Anstieg der Empathie (69,1 auf 71,4, = 0,037) nach training. Qualitative Analysen belegten den positiven Einfluss von GFK auf die Empathie mit sich selbst und anderen. Der klinische Nutzen zeigte sich insbesondere in der Arbeit mit psychiatrischen Patienten.

Fazit: Die Integration GFK in die Pflegeausbildung könnte zukünftigen Schwierigkeiten im beruflichen Werdegang von Pflegekräften vorbeugen. Weitere Forschung ist jedoch erforderlich, um die umfassenderen Auswirkungen von GFK auf Pflegekräfte und Pflegestudierende zu erfassen.