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Gewaltlosigkeit und Friedenspsychologie

Andere Werke von Daniel M. Mayton in englischer Sprache (2009)
Springer New York, NY

Aktuelle Entwicklungen und Ereignisse weltweit haben das öffentliche Interesse an Gewaltlosigkeit, Pazifismus und Friedenspsychologie sowie das professionelle Interesse in den Sozialwissenschaften verstärkt. „Gewaltlosigkeit und Friedenspsychologie“ vereint verschiedene Perspektiven und ermöglicht so ein umfassenderes und differenzierteres Verständnis der Konzepte und Phänomene der Gewaltlosigkeit, als es üblicherweise zu diesem Thema anzutreffen ist. Anhand der vielfältigen Literatur – die Psychologie, Politikwissenschaft, Religionswissenschaft, Anthropologie und Soziologie umfasst – bietet der Friedenspsychologe Dan Mayton den Lesern die Möglichkeit, Gewaltlosigkeit als Prinzipien, als pragmatisches System und als Strategie für sozialen Wandel zu betrachten. Dieser wichtige Band:

  • Er zieht wichtige Unterscheidungen zwischen Gewaltlosigkeit, Pazifismus und verwandten Konzepten.
  • Klassifiziert Gewaltlosigkeit nach ihrem Umfang (intrapersonell, interpersonell, gesellschaftlich, global) und Pazifismus nach politischen und situativen Dimensionen.
  • Wendet psychologische Standardkonzepte wie Überzeugungen, Motive, Dispositionen und Werte an, um gewaltfreie Handlungen und Verhaltensweisen zu definieren.
  • Fügt der Friedenspsychologie einen soziohistorischen und interkulturellen Kontext hinzu.
  • Analysiert ein Jahrhundert gewaltlosen sozialen Handelns, von den bahnbrechenden Arbeiten von Gandhi und King bis hin zur Courage to Refuse-Bewegung innerhalb der israelischen Streitkräfte.
  • Der Artikel untersucht methodische und messtechnische Probleme in der Gewaltfreiheitsforschung und schlägt Bereiche für zukünftige Studien vor.

Obwohl in den Sozialwissenschaften traditionell der Gewalt und Aggression mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird, „Gewaltlosigkeit und Friedenspsychologie“ eine solide Wissensbasis und einen Rahmen für die Friedensarbeit und eröffnet Friedenspsychologen, Aktivisten und Mediatoren neue Möglichkeiten für die transformative Kraft der Gewaltlosigkeit.