Verbesserung der interprofessionellen Zusammenarbeit
Die Wirkung einer training in Gewaltfreie Kommunikation
Dieser Artikel untersucht die Auswirkungen eines gewaltfreie kommunikation (GFK) training auf die interprofessionelle Zusammenarbeit (IPZ) zweier Teams im Gesundheits- und Sozialwesen. Die Studie wurde 2013 mit zwei interprofessionellen Teams (N = 9) durchgeführt. Mithilfe eines Mixed-Methods-Forschungsdesigns wurden die Effekte des training. Die individuelle IPZ-Kompetenz wurde mit dem Instrument „Team Observed Structured Clinical Encounter“ (TOSE) und die Gruppenkompetenz mit dem Instrument „Observed Interprofessional Collaboration“ (OIC) erfasst. In einer Fokusgruppe wurden die Wahrnehmungen der Teilnehmenden zu den im training.
Die Ergebnisse zeigten Verbesserungen der individuellen Kompetenzen in der klienten- und familienzentrierten Zusammenarbeit sowie in der Rollenklärung. Auch die Gruppenkompetenz verbesserte sich hinsichtlich der Fähigkeit der Teams, einen gemeinsamen Handlungsplan zu entwickeln. Die Daten legen nahe, dass die Teilnehmenden die training akzeptierten und anwendeten. Nach der training konnten sie die Auswirkungen spontaner Kommunikation besser erkennen, die Mechanismen der Empathie besser verstehen und waren besser in der Lage, kollektive Führung zu fördern.