Emotionale Intelligenz und die Ziele für nachhaltige Entwicklung
Unterstützung friedlicher, gerechter und inklusiver Gesellschaften
Emotionale Intelligenz (EI) bezeichnet die Fähigkeit, die eigenen Emotionen sowie die Emotionen anderer zu erkennen und zu steuern (Goleman 1995). Das Konzept umfasst vier persönliche und zwischenmenschliche Fähigkeiten: (1) Selbstwahrnehmung ist die Fähigkeit, die eigenen Emotionen und Gefühle wahrzunehmen und zu erkennen, wie sie uns und andere beeinflussen, d. h. unsere Gedanken, Körperempfindungen, Handlungen und Interaktionen im jeweiligen Moment. Dieser Bereich ist der Kern der EI. (2) Selbstmanagement umfasst Selbstregulation und Motivation. Selbstregulation ist die Fähigkeit, störende Emotionen und damit verbundene automatische Reaktionen vor dem Handeln zu kontrollieren. Dies ermöglicht den Aufbau vertrauensvoller Umgebungen, Resilienz und Effektivität, selbst unter stressigen oder feindseligen Bedingungen. Motivation ist der Antrieb, Ziele beharrlich zu verfolgen, nicht aufgrund äußerer Belohnungen, sondern aus intrinsischer Motivation. (3) Soziale Wahrnehmung ist die Fähigkeit, die Emotionen und Perspektiven anderer Menschen zu erfassen und….