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Judi Piggott, Website Upgrade Project Coordinator

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Dr. Karoline Bitschnau

Language of Report: 
Deutsch
Jahr der Bericht: 
2015
Share My Report With: 
General Public (Including Certified Trainers and Certification Candidates)
A. Wie viele Trainingstage hatten Sie dieses Jahr? : 
46
B. Briefly list the groups and organizations you worked with this year as a trainer.: 
Einführungsseminare und Basislehrgang mit TeilnehmerInnen aus verschiedenen Bereichen: Wirtschaft, Sozialbereich, Privatbereich, MitarbeiterInnen im Pflegebereich, MedizinerInnen, JuristInnen, Kindergärtnerinnen, LehrerInnen, Tagesmütter und MitarbeiterInnen/Lehrende aus dem universitären Bereich.
C. Approximately how many people did you offer NVC training to this year?: 
297
D. What are you celebrating about your training experiences this year? What was significant for you? What touched your heart?: 
Ich feiere, dass erstmals drei meiner Teilnehmerinnen/Teilnehmer selbst den Zertifizierungsprozess begonnen haben und wahrscheinlich heuer noch abschließen werden. Ich habe sie auf ihrem Weg begleitet und ich bin zutiefst berührt, dass ich diese Entwicklungsprozesse miterleben durfte. Besonders freue ich mich, dass im letzten Jahr an jedem Seminar in meinem Ort auch mindestens ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin aus meinem Ort bzw. meinem persönlichen Umfeld teilgenommen haben und jetzt "GFK-infiziert" sind. Weitere große Freude ist für mich, dass es im Pinzgau nunmehr seit zweieinhalb Jahren eine konstante Übungsgruppe gibt. Die Idee und Vision der Gewaltfreien Kommunikation wird direkt hier in meiner Umgebung immer bekannter und es gibt immer mehr "Gleichgesinnte". Mein Bedürfnis nach Verbundenheit und Wirksamkeit erfüllt sich zutiefst. Ich danke hiermit allen Menschen für die tiefen Begegnungen.
E. Would you share some difficult experiences you had while training this year and how you handled them?: 
Wie die letzten Jahre auch fällt es mir manchmal schwer, bestimmte Menschen empathisch abzuholen. Ich bedaure so, dass grad bei firmeninternen Seminaren - wo die Teilnehmerinnen das Seminar und die Zeit bezahlt bekommen, fallweise auch die Reisespesen und das Essen bezahlt wird - die TN glauben, sie "müssten" da sein und es ihnen schwer fällt, sich wirklich einzulassen. Oft schaffe ich es, in meiner empathischen Haltung zu bleiben. Manchmal finde ich es schwierig, wenn es zu viele gleichzeitig sind. Ich bin sehr dankbar für meine Giraffenhotline und mein Dreamteam, wo ich dann solche Situationen reflektieren und mich wieder mit meinen Bedürfnissen und meiner Vision verbinden kann.
F. How do you teach the spiritual basis of Nonviolent Communication in your workshops and training programs? : 
Ich stimme mich auf jedes Training ein und mache mir selbst die spirituelle Basis bewusst. Es ist mein Ziel, die Haltung der GFK so gut ich es vermag vorzuleben. Während des Trainings wird die entsprechende Haltung besprochen und immer wieder thematisiert und reflektiert.
G. Please describe your social change goals...: 
Ich träume von einer Welt, wo Menschen sich gegenseitig stützen und nähren, von einer Welt, wo Menschen achtsam mit sich selbst, mit anderen Menschen, mit Tieren und der Umwelt umgehen. Mir ist es ein besonderes Anliegen, Mütter zu stützen und zu stärken, sodass sie immer leichter in der Lage sind, ihre Kinder zu begleiten, zu stützen und zu stärken. Ich arbeite öfters an Schulen und in Kindergärten - ich träume von Schulen, wo - im Idealfall alle - Kinder mit Freude hingehen und mit Freude lernen. Ich träume von Orten, wo Menschen (egal welche Nationalität, Hautfarbe, Religion) zusammenleben und es ein echtes Miteinander gibt.
J. Please describe your efforts to create, or join, an NVC circle or organization.: 
Ich bin aktives Mitglied im Verein Gewaltfrei Austria und im GFK-Netzwerk München und organisiere einmal pro Jahr ein Treffen für TrainerInnen aus Österreich, Deutschland und Italien. Ich bin in regelmäßigem Kontakt mit TrainerInnen aus Südtirol (Italien) und achte bewusst auf Austausch und gegenseitige Stärkung. Derzeit baue ich eine Regionalgruppe Pinzgau auf.
K. Summarize participants’ evaluations, and how their feedback resulted in new learning or growth for you this past year.: 
Ich lade bei jedem Seminar die Teilneherinnen/Teilnehmer zur Evaluation und zum Feedback ein. Bei firmeninternen Trainings und Trainings im Auftrag von Institutionen (z.B. Krankenhaus, Pflegeheim, Schule, Kindergarten u.ä.) wird die Evaluation von Seiten der Institution durchgeführt. Der größte Teil (sicher ca. 90 %) der Evaluationen und Feedbacks sind sehr positiv. Leider erlebe ich durch eine institutionelle Evaluation eher selten, dass ich konkret was daraus lernen und dadurch verändern und verbessern. Am meisten hilft mir direktes Feedback von Teilnehmerinnen und das Feedback meiner Assistentinnen. Gerade das letzte Feedback eines Assitenten und eines Teilnehmers zeigte mir,dass ich bei manchen Themen etwas zu schnell bin und zu viel auf einmal erkläre. Ich habe bereits mein Vorgehen reflektiert und einen neuen Plan ausgearbeitet, um spezielle Themen (z.B. Unterschied Pseudogefühl und echte Gefühle) in den Einführungsseminaren erlebbarer zu gestalten. Für diesen Zweck habe ich mir zusätzliche Ideen von einer anderen Trainerin geholt und bereits beim letzten Seminar umgesetzt. Mir ist sehr wichtig, mich kontinuerlich zu verbessern und kontinuierlich weiter zu lernen um auch in meinen Trainings meine Professionalität stetig zu steigern.
L. What are your current growing edges or challenges as a trainer that you will be working on in the future?: 
Nach wie vor ist meine größte Herausforderung mit Gruppen zu arbeiten, wo die meisten Teilnehmerinnen glauben, dass sie hier sein "MÜSSEN". Ich will den Teilnehmenden mit so viel Wertschätzung wie irgend möglich begegnen. Gleichzeitig fällt es mir manchmal mit Einzelnen schwer, da für mich fallweise ihre Bedürfnisse nicht ganz nachvollziehbar sind. Vor allem, wenn jemand klar sagt, dass er/sie nicht mitarbeiten und keine Übungen machen will, sondern nur auf dem Seminar ist, weil der Chef/die Chefin gesagt habe, er/sie müsse hier sein. Ich finde es so schade, wenn erwachsenen Menschen nicht klar ist, dass sie selbst entscheiden und auch selbst entschieden haben hier zu sein. Es fällt mir schon wesentlich leichter wie letztes Jahr, ihnen empathisch ihre Bedürfnisse zu spiegeln und mich zu verbinden, doch ich schaffe es nicht immer, leider. Mein Ziel für 2016 - immer öfter :-)
M. If you found opportunities to work with other trainers this year, please share the most meaningful experiences for you.: 
Es gab viele erfüllende und berührende Situationen in der Zusammenarbeit mit anderen Trainerinnen und Trainer. Am meisten freut es mich in der Zusammenarbeit, wenn wir uns sozusagen ergänzen. Ich bin dankbar, mit TrainerInnen arbeiten zu können, die eine ideale Ergänzung zu mir sind. Ich liebe Struktur, Klarheit, Kürze und vergesse manchmal das Spielerische. Deshalb arbeite ich gerne mit Trainerinnen, die diesen Part einbringen und auf Langsamgkeit, Leichtigkeit und spielerische Elemente viel Wert legen. In dieser Unterschiedlichkeit erlebe ich einen großen Schatz, der den Teilnehmerinnen zu Gute kommt. Was mich am meisten berührt ist, dass ich so sein kann wie ich bin und genau so angenommen werde. Gleichzeitig kann meine Co-Trainerin/Cotrainer sein wie sie/er ist - dieses gegenseitige Annehmen und die Unterschiedlichkeit als Schatz sehen zu können - das ist für mich jedes Mal eine erfüllende Erfahrung.
N. Is there anything else you would enjoy sharing with the CNVC network?: 
Ich habe mich vor 13 Jahren in die Gewaltfreie Kommunikation "verliebt". Aus der Verliebtheitsphase bin ich zwischenzeitlich raus, doch es ist eine tiefe Liebe entstanden. Ich bin sehr dankbar, die GFK immer mehr in mein Leben integrieren zu können und genieße es, dass es immer mehr "Gleichgesinnte" gibt, mit denen ich mich verbunden fühle.
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